Solarthermie installieren?
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Technik der Solarthermie
Solarthermie-Anlagen bestehen aus einem Kollektor, einem Pufferspeicher, einer Pumpengruppe, einem geschlossenem Rohrkreis und einer Regelung.
Im Kollektor wird die Energie gewonnen. Die Sonneneinstrahlung trifft auf den Kollektor, der dadurch stark erhitzt wird. Die Durchschnittstemperatur beträgt 80 C°. Das Sonnenlicht trifft im Kollektor direkt auf einen Absorber. Dieser dient in der Solarthermie zur Aufnahme (Absorption) von Sonnenenergie. Im Absorber befinden sich Rohre die mit „Solarflüssigkeit“ (meistens ein Wasser-Propylenglykol-Gemisch) gefüllt sind. Sie ist frostsicher und hat einen Siedepunkt von 150 C°. Durch das Auftreffen der Sonnenstrahlung erwärmt sich die Solarflüssigkeit.
In einer Solarthermie-Anlage gelangt durch eine Umwälzpumpe die erwärmte Solarflüssigkeit zu den Heizkörpern. Zeitgleich führt die Umwälzpumpe das abgekühlte Wasser wieder zurück, um es erneut zu erwärmen. Dieser Vorgang verbraucht elektrischen Strom.
Eine Solaranlage ergänzt die konventionelle Heiztechnik ideal. In seltenen Fällen reicht die Leistung, die die Solaranlage freisetzt noch nicht aus, um komplett auf fossile Energien zu verzichten. Deshalb gibt es neben dem Solar-Wärmetauscher noch einen weiteren Wärmetauscher, der dafür zuständig ist im Bedarfsfall zusätzliche Wärme von einem Heizkessel zu liefern. So kann stets ausreichend Wärmeenergie geliefert werden.
Eine schlechte Dämmung kann ebenfalls ein Grund für nicht ausreichende Leistungen einer Solarthermie-Anlage sein. Daher ist es empfehlenswert vor der Installation einer Solaranlage das Haus von einem Fachmann auf Mängel überprüfen zu lassen.
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